Hundehaftpflicht in Baden-Württemberg

Anders als in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Berlin gibt es in Baden-Württemberg keine prinzipielle Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung. Hunde, die als Listenhunde klassifiziert werden, müssen jedoch über eine Hundehaftpflicht verfügen. Sinnvoll ist die Hunde-Haftpflichtversicherung jedoch für jeden Hund, nicht nur Listenhunde wie Staffordshire Bullterrier, Bordeaux Dogge und Mastiff sollten über einen Versicherungsschutz verfügen.

Unser Vergleichsrechner gilt nicht nur für Baden-Württemberg, sondern kann bundesweit genutzt werden.

Für Welche Hunde in Baden-Württemberg eine Pflicht besteht

Folgende Hunderassen sind dazu verpflichtet, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung nachzuweisen:

  • Mastiff
  • Tosa Inu
  • Bullmastiff
  • Fila Brasileiro
  • Mastin Espanol
  • Dogo Argentino
  • Bordeaux Dogge
  • Mastino Napoletano
  • Staffordshire Bullterrier

Nicht alle Hundehaftpflichtversicherungen stellen dabei immer auch einen Versicherungsschutz bereit. Nutzen Sie dazu unserer Rechner, um die besten Tarife identifizieren zu können. Die Konditionen der Helvetia Versicherung Hundehaftpflicht.

Unsere Partner vergleichenStuttgarter Privatkunden Ergebnisse laut https://gepruefte-beratungsqualitaet.de/bankentest/ 2017

Ort Bank URL Gesprächsanbahnung Nachbetreuung Atmosphäre / Interaktion Bedarfsanalyse Empfehlungen Gesamtnote
Stuttgart SÜDWESTBANK AG 1.3 1.5 1.2 1.8 1.2 1.5
Stuttgart BBBank eG 2.1 1.9 1.8 1.6 1.8 1.7
Stuttgart Commerzbank AG 1.8 2.6 1.6 1.7 1.5 1.7
Stuttgart Volksbank Stuttgart eG 1.9 1.7 1.4 1.6 2.0 1.7
Stuttgart HypoVereinsbank 1.8 2.6 1.7 2.8 2.0 2.4
Stuttgart Baden-Württembergische Bank 2.3 3.9 2.3 3.6 2.0 3.0
Stuttgart Deutsche Bank AG 2.0 4.1 2.3 3.9 2.1 3.2
Stuttgart Volksbank Zuffenhausen eG 2.5 3.8 2.7 4.0 2.4 3.3

Stuttgarter Gewerbekunden Ergebnisse laut https://gepruefte-beratungsqualitaet.de/bankentest/ 2017

Ort Bank URL Gesprächsanbahnung Nachbetreuung Atmosphäre / Interaktion Bedarfsanalyse Empfehlungen Gesamtnote
Stuttgart SÜDWESTBANK AG 1.2 2.9 1.2 2.1 1.9 1.9
Stuttgart Commerzbank AG 1.6 3.0 2.2 3.9 1.6 2.9
Stuttgart Volksbank Stuttgart eG 1.9 3.8 2.4 3.9 1.7 3.0
Stuttgart Volksbank Zuffenhausen eG 1.7 4.2 2.4 4.2 1.8 3.2
Stuttgart Baden-Württembergische Bank 1.8 4.4 2.4 4.1 1.9 3.2
Stuttgart Deutsche Bank AG 2.2 4.8 2.8 4.1 2.0 3.3

Wichtige Zahlen rund um Baden-Württemberg

Der Zusammenschluss der Länder Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und Baen im Jahre 1952 zählt als Gründungsjahr der parlamentarischen Republik [ˌbaːdn̩ˈvʏrtəmbɛrk]. Der teilsouveräne Gliedstaat (Land), der im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland gelegen ist, weist eine Fläche von 35.751,46 km² auf und verfügt über einer Einwohnerzahl von 10.879.618. Die Landeshauptstadt Stuttgart fasst mehr als 600.000 Menschen. Neben Bayern zählt Baden-Württemberg zu den wirtschaftlich stärksten Ländern. Die offizielle Webadresse Baden-Württembergs ist unter www.baden-wuerttemberg.de erreichbar.

https://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=TierSchHuV&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true#BJNR083800001BJNE000201360

㤠2 Allgemeine Anforderungen an das Halten
(1) Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.
(2) Wer mehrere Hunde auf demselben Grundstück hält, hat sie grundsätzlich in der Gruppe zu halten, sofern andere Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen. Von der Gruppenhaltung kann abgesehen werden, wenn dies wegen der Art der Verwendung, dem Verhalten oder dem Gesundheitszustand des Hundes erforderlich ist. Nicht aneinander gewöhnte Hunde dürfen nur unter Aufsicht zusammengeführt werden.
(3) Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen.
(4) Ein Welpe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Satz 1 gilt nicht, wenn die Trennung nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist. Ist nach Satz 2 eine vorzeitige Trennung mehrerer Welpen vom Muttertier erforderlich, sollen diese bis zu einem Alter von acht Wochen nicht voneinander getrennt werden.“

Hundesteuer

Die Hundesteuer ist selten einheitlich geregelt. Die Differenzen je nach Region und Hunderasse können extrem voneinander abweichen. So wird in Stuttgart eine Hundesteuer von 108 Euro erhoben (Ersthund), jeder weitere Hund kostet 216 Euro jährlich. Besonders kostspielig wird die Steuer, wenn es sich um einen auf der Liste geführten Kampfhund handelt. In einem solchen Fall werden 612 Euro veranschlagt. Im Raum Mannheim werden indes 648 EUR aufgeführt, in Karlsruhe sind es 120 für den Hund. Eine Pflicht zur Hundesteuer besteht in allen Regionen des Landes.

Die 10 größten Städte Baden-Württembergs

Gemessen an der Einwohnerzahl ergibt sich folgende Top Ten hinsichtlich der größten badischen Städte:

1 Stuttgart 623.738
2 Karlsruhe 307.755
3 Mannheim 305.780
4 Freiburg im Breisgau 226.393
5 Heidelberg 156.267
6 Ulm 122.636
7 Heilbronn 122.567
8 Pforzheim 122.247
9 Reutlingen 114.310
10 Ludwigsburg 92.973

Erfahren Sie hier auch alles zum Thema Hundhaftpflicht in Rheinland Pfalz.

Gesetzliche Krankenkassen Baden-Württembergs

  • Actimonda KK
    AOK Baden-Württemberg
    Audi BKK
    Bahn-BKK
    Barmer
    Bertelsmann BKK
    Big Direkt Gesund
    BKK 24
    BKK Diakonie
    BKK Freudenberg
    BKK Gildemeister Seidensticker
    BKK HMR
    BKK Linde
    BKK Melitta Plus
    BKK Mobil Oil
    BKK Pfalz
    BKK Provita
    BKK SBH
    BKK Scheufelen
    BKK Technoform
    BKK VBU
    BKK VerbundPlus
    BKK Vital
    BKK Wirtschaft & Finanzen
    BKK ZF & Partner
    Bosch BKK
    Continentale BKK
    DAK-Gesundheit
    energie BKK
    Heimat KK
    HEK
    hkk
    IKK Classic
    IKK Gesund Plus
    KKH
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    mhplus BKK
    Novitas BKK
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    Salus BKK
    SBK
    Schwenninger KK
    Securvita BKK
    Siemag BKK
    SKD BKK
    TK
    Viactiv KK
    WMF BKK

Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach Bundesländern laut Statistik Portal

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Brandenburg
Thüringen
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Mecklenburg-Vorpommern
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Tierschutzgesetz
§ 11
„(1) Wer
1.
Wirbeltiere oder Kopffüßer,
a)
die dazu bestimmt sind, in Tierversuchen verwendet zu werden, oder
b)
deren Organe oder Gewebe dazu bestimmt sind, zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet zu werden,
züchten oder, auch zum Zwecke der Abgabe dieser Tiere an Dritte, halten,
2.
Wirbeltiere zu den in § 6 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 genannten Zwecken züchten oder halten,
3.
Tiere in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung halten,
4.
Tiere in einem Zoologischen Garten oder einer anderen Einrichtung, in der Tiere gehalten und zur Schau gestellt werden, halten,
5.
Wirbeltiere, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland verbringen oder einführen oder die Abgabe solcher Tiere, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung vermitteln,
6.
für Dritte Hunde zu Schutzzwecken ausbilden oder hierfür Einrichtungen unterhalten,
7.
Tierbörsen zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes von Tieren durch Dritte durchführen oder
8.
gewerbsmäßig, außer in den Fällen der Nummer 1,
a)
Wirbeltiere, außer landwirtschaftliche Nutztiere und Gehegewild, züchten oder halten,
b)
mit Wirbeltieren handeln,
c)
einen Reit- oder Fahrbetrieb unterhalten,
d)
Tiere zur Schau stellen oder für solche Zwecke zur Verfügung stellen,
e)
Wirbeltiere als Schädlinge bekämpfen oder
f)
für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten
will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Für das Zurschaustellen von Tieren an wechselnden Orten darf die Erlaubnis nach Satz 1 Nummer 4 oder nach Satz 1 Nummer 8 Buchstabe d nur insoweit erteilt werden, als die Tiere nicht einer Art angehören, deren Zurschaustellen an wechselnden Orten auf Grund einer Rechtsverordnung nach Absatz 4 verboten ist.
(2) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1
1.
das Nähere zu der Form und dem Inhalt des Antrags auf Erteilung einer Erlaubnis nach Absatz 1 Satz 1,
2.
die Voraussetzungen und das Verfahren für die Erteilung der Erlaubnis,
3.
den Inhalt der Erlaubnis, im Falle des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 1 nur, soweit dies zur Durchführung von Rechtsakten der Europäischen Union erforderlich ist, sowie
4.
das Verfahren im Falle nachträglicher Änderungen der für die Erlaubniserteilung wesentlichen Sachverhalte, einschließlich der Pflicht zur Anzeige solcher Änderungen,“

Staatsministerium Baden-Württemberg
Pressestelle der Landesregierung
Richard-Wagner-Str. 15
70184 Stuttgart

0711 / 2153-0
0711 / 2153-340
pressestelle@stm.bwl.de
http://www.baden-wuerttemberg.de/